Die ABC-Methode

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Die Emotionen im Griff

Kontakt:

Wolfgang Junge

 

Lomba de Cima 51

 

P 9555-081 Ginetes / São Miguel

 

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Email: wolfgang.junge@juko.de

Die ABC-Methode von Dr. Albert Ellis

Ellis hat sich bereits in den frühen 50er Jahren von der Psychoanalyse abgewandt. Er konzentrierte sich statt dessen darauf, das Verhalten von Menschen durch Konfrontation mit ihren selbstschädigenden Gedankenmustern und Glaubenssätzen zu verändern.

Er diskutierte mit den Klienten die Unsinnigkeit dieser Glaubenssätze und half ihnen, diese Glaubenssätze durch vernünftigere zu ersetzen.

Seitdem entwickelt er daraus die Rational-Emotive Verhaltenstherapie weiter. Ellis’ Konzept arbeitet hauptsächlich an den Erwartungen und Einstellungen der Menschen.

Die Philosophie ist denkbar einfach: Menschen mit nicht zielführendem Verhalten haben ihre durchaus berechtigten Wünsche und Ideen verwandelt in Glaubenssätze mit absolutistischen Forderungen (hot cognition), die beginnen mit “Ich muß...” oder: “Es ist unbedingt notwendig...” oder “Es kann nicht sein...” Wer auf dem Standpunkt steht: “Die Welt muß mir geben, was ich will, wird eben gestört”, so Ellis.

Mit diesem Denkansatz schliesst Ellis direkt an die stoische Philosophie an mit dem Ausspruch Epiktets:

“Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen.” Das heisst, es bedarf mitunter keiner Veränderung der äusseren Welt, sondern eher einem Wandel des Denkens.

Wer immer nur an den äusseren Umständen herumdoktert, löst damit nicht seine hausgemachten Probleme.

r den Umgang mit den Glaubenssätzen entwickelte Ellis sein A-B-C - Modell. Danach ist zwischen einem Ereignis (A für acting events) und dem Gefühl mit dem daraus folgernden Verhalten in dieser Situation (C für consequences) eine vermittelnde Instanz aktiv, die Glaubenssätze (B für beliefes). Diese Glaubenssätze B sind es, die dem Grosshirn die Handlungsanweisungen geben.

 

 

 

 

Dem Menschen machen dabei insbesondere seine zu absolutistischen Forderungen gesteigerten Wünsche das Leben schwer, weniger die äusseren Ereignisse A. Insbesondere sind das Forderungen

  • an sich selbst (self-demands): ”Ich muss perfekt sein, alles unter Kontrolle haben und die Anerkennung mir wichtiger Mitmenschen gewinnen!”
  • an andere (other-demands): ”Mir wichtige Menschen müssen mich freundlich, rücksichtsvoll und fair behandeln!” und
  • an die Welt (world-demands): ”Die Bedingungen, unter denen ich lebe, müssen günstig, sicher, frei von Mühsal sowie rasch zu geniessen sein!”

Wenn diese Forderungen nicht erfüllt werden, dann erzeugen

  • Katastrophengedanken (”Das ist alles ganz furchtbar, schrecklich, grauenvoll, unmöglich...”),
  • der Gedanke, es nicht länger ertragen zu können und die Kontrolle über die Dinge zu verlieren (niedrige Frustrationstoleranz) und
  • die globale Personenbewertung (ewige Verdammnis, Schuldige bestimmen)

unangemessene Gefühle, die wiederum Auslöser unangemessener Handlungen sind.

Diesen selbstschädigenden Glaubenssätzen stellt Ellis eine der Wissenschaft vergleichbare Denkweise gegenüber.
Anhand der Ellis’schen ABC-Technik kann man bewusst die eigenen interpretativen Denkschemata kognitiv umstrukturieren und damit die eigenen Gefühle und letztlich auch sein Handeln verändern.

Diese Kerngedanken sind hilfreich bei der Problembewältigung im Alltag und damit ein wertvolles Instrument für Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung.

[RET] [Die ABC-Methode] [Alleinstellungsmerkmale] [Inhalt] [Ziele und Zielgruppe] [Trainerprofil] [Preise] [Incentive] [Typische Fragen] [Literatur] [Impressum]

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